Die „Kapelle zu Ehren des Barmherzigen Jesus“ wurde nach einem Architekurwettbe-
werb im Jahre 1991/92 auf Initiative des Stifters Anton Ochsenfahrth (+ 2004) errichtet. Das Bauwerk ist ein Beispiel für die innovative Zusammenarbeit bei der Konzeptionierung und Umsetzung eines zeitgenössischen Zentralraumes. Von Bedeutung sind bei diesem Sakralbau insbesondere der thematische Inhalt (Barmherzigkeit), die exponierte Lage (Nesthauser See) und deren Ausgestaltung mit zahlreichen Künstlern.

Die Anzahl der beteiligten Künstler dokumentiert die Vielseitigkeit des Themas, so malten oder gestalteten:

a) Jacob Laub, die 4 Deckenfelder mit den 8 Werken der Barmherzigkeit;

b) Gerhard Wind, die Kirchenfensster, das Eingangsgitter und die Mensaverkleidung;

c) Richard Sehrbrock, die 5 Gemälde: Jesus der barmherzige Retter, das Visionäre
    Jesusbild, Jesus als Guten Hirten, sowie die Entkleidung und Kreuzannagelung Christi;

d) Richard Sehrbrock, die hängende Maria, als Mutter der Barmherzigkeit;

e) Edmund Brockmann, die 5 Außenplastiken mit den Vertretern der Barmherzigkeit;
    Pauline von Mallinckrodt, Peter Friedhofen, Luise de Marillac, Maximilian Kolbe und
    dem Hl. Schächer Dismas.

f) Thomas Schnorrenberg, die Reliquiar der Hl. Schwester Faustina und des Seligen
    Peter Friedhofen.