Die Baudenkmalpflege beschäftigt sich mit historischen Bauwerken und deren Werkstoffen. In diesem Bereich arbeiten bei uns Handwerker, die sich
- in ihren Gewerken (z.B. als Kirchenmaler) durch Ausbildung qualifiziert haben, oder - in den letzten Jahren erfolgreiche Abschlüsse an weiterführenden Fachschulen   (u.a. Schloß Raesfeld, Fulda Johannesberg) absolviert haben.

Auch die Rekonstruierung oder der Wiederaufbau von Objekten, die z.B. durch Krieg oder Naturkatastrophen zerstört wurden, gehört zur Baudenkmalpflege. Prominente Projekte sind:
- die bekannte Dresdner Frauenkirche mit ihrer reichen Ausstattung,
- die Paderborner Marktkirche, mit dem größten Norddeutschen Barockaltar; an der   auch Mitarbeiter der Firma Ochsenfarth mit Faß- und Vergolderarbeiten   beteiligt waren.

Zu den weiteren Verfahren in der praktischen Denkmalpflege gehören auch:
- die Doublizierung, bzw. die Kopienherstellung (Replik, Abguß) von Orginalen.
- Diese sind für uns immer dann akzeptabel, wenn sie einen besonderen Zweck
  erfüllen, so. z.B. die Wiederherstellung eines verbrannten Altargemäldes.


Da Untersuchungen bei Restaurierungsmaßnahmen nicht immer tragfähige Befunde zeigen, sind zeitgemäße Neukonzepte immer häufiger anzutreffen. Dies gilt um so mehr, um sich gegenüber den Rekonstruktionen, Abformungen und Doubletten abzu- setzen, und sich andererseits als Objekt der heutigen Zeit zu verstehen.

Wir fühlen uns auch hier gefordert mit eigenen Mitarbeitern neue Ausmalungs-
konzepte
zu erarbeiten. Als Grundlage dafür dienen:

- qualifizierte Kirchen- und Dekorationsmaler mit nachgewiesener Erfahrung im
  Bereich Kirchenmalerei, Vergoldung und Baudenkmalpflege;
- Traditionelle Faßmalertechniken (u.a. Dekorationsmalerei anhand von Pausen
  und Freihandzeichnungen, Marmorierungen, Polychromierungen und
  Vergoldungen),
- Erstellung künstlerischer Farbentwürfe und Vorlagen, von denen auch noch
  zahlreiche Entwürfe in unseren Depots erhalten sind. Für die Denkmalpflege und
  Kulturforschung sind diese Entwürfe noch kostbares Gut.